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SIGEL. RAUM FÜR IDEEN.
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Haptik schlägt Bildschirm – warum physische Medien den Design-Thinking-Prozess beflügeln

Haptik schlägt Bildschirm – warum physische Medien den Design-Thinking-Prozess beflügeln

26.08.2025 – In einer Welt voller Touchscreens, Cloud-Notizen und Remote-Meetings wächst bei Kreativen, Entwicklern und Teams ein leiser Wunsch: zurück zum Greifbaren. Denn im Design-Thinking Prozess zählt nicht nur, was wir sehen, sondern auch, was wir anfassen. Physische Medien wie Whiteboards, Notizbücher sowie Haftnotizen fördern kreatives Denken, erleichtern die Zusammenarbeit und bringen Ideen buchstäblich in Bewegung. Sie sprechen mehrere Sinne an, schaffen emotionale Nähe und verbessern die Gedächtnisleistung, das belegen viele Kreativitätsmethoden.

In diesem Beitrag erfährst du,

  • warum Haptik weit mehr ist als ein nostalgischer Trend,
  • wie sie den Design-Thinking-Prozess aufwertet,
  • welche Brainstorming-Methoden analog besonders gut funktionieren,
  • und wie du mit Produkten wie denen von SIGEL kreative Prozesse greifbar machst.
                                                                                                    

Was ist Haptik – und warum berührt sie mehr als der Bildschirm?

Haptik beschreibt die taktile Wahrnehmung – also das, was wir über unsere Haut und Hände spüren. Sie gibt uns Rückmeldung über Oberflächen, Formen, Temperatur oder Gewicht und beeinflusst, wie wir Dinge wahrnehmen, bewerten und abspeichern. Während wir im Alltag fast alles über Screens organisieren, entsteht ein Gegentrend: analoge Tools feiern ihr Comeback besonders bei Ideenfindung-Methoden. Ob Papiermodelle, Marker oder Whiteboards: Wer kreativ arbeitet, denkt besser mit den Händen.

Warum Haptik wirkt:

  • Multisensorik: mehrere Sinne aktivieren = intensivere Verarbeitung
  • Emotionale Reaktion: Berührung schafft Nähe und Vertrauen
  • Gedächtnis: aktives Tun verbessert das Erinnerungsvermögen
  • Konzentration: weniger Reize = fokussiertes Arbeiten
  • Erlebnis: spontane Skizzen oder reale Objekte wirken stärker als digitale Icons
Design-Thinking – was ist das eigentlich?
Frau in rosa Bluse steht an Whiteboard, Mann daneben zeigt darauf

Design-Thinking – was ist das eigentlich?

Design-Thinking ist ein kreativer Problemlösungsansatz, bei dem interdisziplinäre Teams iterativ, offen und empathisch Lösungen entwickeln. Jede Phase lebt von Visualisierung, Empathie und von Dingen, die man verschieben, beschriften oder anfassen kann.

Das sind die sechs Phasen im Design-Thinking Prozess:

Phase Ziel der Phase Rolle der Haptik / analoge Unterstützung
1. Verstehen Problemraum und Zielgruppen erfassen Notizen, Skizzen, Pläne visualisieren und sortieren
2. Beobachten Nutzer und Kontext analysieren Erkenntnisse auf Karten oder Papier dokumentieren
3. Standpunkt definieren Bedürfnisse und Perspektiven bündeln Erkenntnisse physisch clustern, Themenkarten neu ordnen
4. Ideen finden Lösungen generieren Brainstorming mit Klebezetteln, Scribbles oder Moodboards
5. Prototypen bauen Erste Modelle greifbar machen Papiermodelle, Objekte, Collagen, Storyboards
6. Testen Feedback einholen und lernen Modelle zeigen, physisch ausprobieren, schnell anpassen
Warum Haptik im Design-Thinking unverzichtbar ist – von Brainstorming bis Prototyping
Frau in braunen Blazer steht an Whiteboard

Warum Haptik im Design-Thinking unverzichtbar ist – von Brainstorming bis Prototyping

Design-Thinking lebt vom Machen und Erleben. Die konkrete Berührung und das aktive Gestalten mit physischen Medien sind dabei unverzichtbar. Haptik sorgt dafür, dass kreative Prozesse lebendig bleiben, Kommunikation gefördert und Ideen schneller greifbar werden.

Wichtige Aspekte, die Haptik im Design-Thinking besonders wertvoll machen:

  • Fördert kreatives Denken: Das physische Erleben, Schreiben und Skizzieren kann neue Gedanken und Perspektiven anregen.
  • Verbessert die Zusammenarbeit: Gemeinsames Anfassen, Sortieren und Umordnen von Karten kann die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis im Team vereinfachen.
  • Steigert die Erinnerungsleistung: Multisensorisches Arbeiten mit Berührung kann Inhalte nachhaltiger im Gedächtnis prägen.
  • Erhöht die Flexibilität: Physische Elemente wie Klebezettel lassen sich jederzeit schnell umstrukturieren und neu kombinieren.
  • Stärkt die emotionale Bindung: Das direkte Erleben kann mehr Begeisterung und Motivation für die Ideen und Lösungen schaffen.
  • Unterstützt schnelle Iterationen: Haptisches Prototyping kann abstrakte Ideen leicht greifbar machen und ein rasches Feedback ermöglichen.
  • Strukturiert und aktiviert Denkprozesse: Methoden wie Brainwriting auf Papier, Clustering mit Karten oder Dot-Voting schaffen Bewegung und Klarheit in der Ideenfindung.
  • Schafft intuitives Verständnis: Nutzer können durch Berührung und aktives Handeln schneller Zusammenhänge und Funktionsweisen erkennen.
  • Fördert unkonventionelles Denken: Kreativitätsmethoden, bei denen Materialien aktiv verwendet, bewegt oder verändert werden, regen neue Lösungsansätze an.
Bildschirm vs. Haptik – ein klarer Unterschied

Die Haptik bietet gegenüber dem Bildschirm viele Vorteile, die das Nutzererlebnis bereichern und häufig zu einer nachhaltigeren und intensiveren Wahrnehmung führen, deshalb ist Haptik oft überlegen. Die folgende Gegenüberstellung zeigt, dass Haptik vielseitige Vorteile bietet, die ein rein visueller Bildschirm nicht leisten kann, und deshalb in vielen Anwendungsfeldern deutlich überlegen ist:

Kriterium Bildschirm Haptik
Sinnesansprache hauptsächlich visuell multisensorisch: berührt auch den Tastsinn
Feedback visuell oder akustisch, meist indirekt direktes, physisches Feedback (Druck, Vibration)
Erlebnisqualität eher abstrakt, passiv intensiv, aktiv und emotional bindend
Bedienung Aktionen müssen visuell gesteuert und kontrolliert werden, z. B. bei digitalen Tools wie Touchscreens oder digitalen Whiteboards, bei denen Blickkontakt erforderlich ist  haptische Interaktion, intuitive Bedienung teilweise auch ohne Blickkontakt möglich – z. B. beim Greifen, Verschieben oder Anordnen physischer Materialien wie analogen Whiteboards oder Haftnotizen, deren Position und Handhabung durch Tastsinn und Routine oft „blind“ erfolgen kann
Gedächtnis & Lernen geringere Erinnerungswirkung, einseitige visuelle Reizverarbeitung, fehlende körperliche Erfahrung, geringere Gedächtnisbindung verstärktes, nachhaltiges Lernen durch aktive Erfahrung
Wahrnehmung & Wirkung funktional, geringerer emotionaler Bezug – Inhalte und Interaktionen sind meist sachlich und technisch geprägt, z. B. bei digitalen Oberflächen  erlebbar, stärkere Verbindung durch physische Präsenz – durch das Anfassen, Anordnen und gemeinsame Arbeiten mit analogen Materialien entsteht oft mehr Nähe, Beteiligung und Vertrauen im Teamkontext
Ablenkungspotenzial hoch durch visuelle Reize und Benachrichtigungen niedriger, fokussierte Wahrnehmung
Ergonomie erfordert oft visuelle Fixierung, belastet Augen entlastet Augen, verbessert Bedienkomfort
Motorische Förderung  wenig Einfluss fördert Feinmotorik und taktiles Bewusstsein
Technologische Komplexität standardisiert, einfache Integration höherer Aufwand bei Konzeption, Materialwahl und Umsetzung physischer Interaktionselemente, dafür direkte und spürbare Rückmeldung  
Einsatzbereiche optimal für multimediale und visuelle Aufgaben    ideal für taktile, authentische und intuitive Interaktion


 

Lösungen und Tools: Wie lässt sich Haptik gezielt nutzen und umsetzen?

Haptik lässt sich gezielt einsetzen, um das Nutzererlebnis deutlich zu verbessern und Lern-, Arbeits- sowie Kommunikationsprozesse nachhaltiger und intuitiver zu gestalten. Dabei spielen physische Produkte und haptische Erlebnisse eine zentrale Rolle:

  • Glas-Whiteboards und Glas-Magnettafeln: Diese hochwertigen, glatten Magnetboards aus der Artverum-Serie bieten ein intensives haptisches Erlebnis beim Schreiben und Anheften. Das taktile Feedback beim Bedienen fördert aktives Arbeiten und leichtere Merkfähigkeit.
  • Mobile Whiteboards: Durch die flexible Nutzbarkeit und das haptische Erleben ermöglichen sie spontane Interaktionen und eine hohe Nutzerbeteiligung, die über das genaue Betrachten eines Bildschirms hinausgeht.
  • Whiteboard- und Tafelzubehör: Stifte, Magnete und Wischmaterialien sind taktile Werkzeuge, die das unmittelbare, haptische Gestalten und kreative Arbeiten intensivieren.
  • Moderationskoffer und Kits: Sie liefern alles Nötige für Hands-on-Workshops und fördern die aktive, haptische Zusammenarbeit mit physischen Materialien und Tools.
  • Desk Sharing-Zubehör und Büro- und Schreibtisch Accessoires: Bürogegenstände mit gutem haptischem Design erhöhen das Wohlbefinden und unterstützen ergonomisches Arbeiten.
  • Notizbücher und Notizblöcke: Das Schreiben auf Papier überzeugt haptisch und unterstützt besseres Erinnern als reine Digitaleingabe.
  • Kalender, Formularbücher und Papiere: Sie bieten geprägte, fühlbare Strukturen und Oberflächen für das physische, bewusste Planen und Organisieren.
  • Smartpro E-Procurement Lösung: Auch bei digitalen Lösungen wird durch die Kombination mit physischem Material das haptische Erleben unterstützt.
Drei Personen stehen um mobiles Whiteboard herum und arbeiten damit
Schreibtisch-Accessoires aus Bambus auf Tisch, Hände greifen nach Kaffeebecher

Jetzt mit SIGEL kreative Prozesse haptisch erlebbar machen

Haptik ist mehr als ein Gefühl – sie ist ein aktiver Teil deiner Kreativität, deines Denkens und deiner Ideenfindung. Gerade im Design-Thinking-Prozess schafft das Arbeiten mit physischen Medien Klarheit, Fokus und neue Perspektiven. Mit den hochwertigen Produkten und Lösungen von SIGEL, wie Notizbücher, Haftmarker und Whiteboard-Zubehör wird jede kreative Session zum spürbaren Erlebnis!

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei eingeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mobile Whiteboards & Pinnwände
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Glas-Whiteboards für interaktiven Austausch
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